Die triste Betonmauer auf dem Platz des Einkaufszentrums in Laurensberg ist nicht wiederzuerkennen. Schüler/-innen der Heinrich-Heine Gesamtschule haben in den vergangenen Monaten im Rahmen eines kreativen Kunstprojekts aus Mauern einen Begegnungsplatz geschaffen. Unter dem Thema „Kommunikation mit allen Sinnen – Nase, Auge, Hand, Mund, Herz, Ohr, Gehirn" machen die Kontaktmauern einfach gute Laune und laden zum Plausch ein. „Zu Ohren“ war Quartiersmanagerin Margit Umbach gekommen, dass Bänke in Laurensberg fehlen und die Anschaffung solcher sehr teuer ist. Warum also nicht bestehende Ressourcen nutzen und daraus etwas Neues unter Beteiligung junger Menschen schaffen?
Von der Auseinandersetzung mit dem Thema „Leben mit allen Sinnen“ und den ersten Skizzen im Rahmen von drei Workshoptagen mit Künstlerin Uta Göbel-Groß, Kunstlehrerinnen Antonia Artemenko und Alice Schöttler konnten die Schüler/-innen bis zum letzten Pinselstrich an der Mauer erfahren, wie man öffentliche Räume so gestalten kann, dass mehr Platz für Begegnung entstehen kann. Für das angenehme Sitzen auf der Mauer stellten Menschen hinter Mauern in der Justizvollzugsanstalt Aachen Auflagen aus Bangkirai-Holz her.
Ermöglicht wurde dieses Projekt durch Fördermittel der Städteregion Aachen, der Bezirksvertretung Laurensberg, der Sparkasse Aachen-Laurensberg und der Deutschen Fernsehlotterie.
Einen ganz herzlichen Dank allen Beteiligten! Gemeinsam sind wir stark!